Skip to main content
Foto: pixabay

Retrospektive

eingestellt am 27.05.2024 (Fotos: SR Urbach)

Pedelec-Fahrtraining – Angst überwinden und Fahrspaß gewinnen

Kreisseniorenrat und Seniorenrat Urbach organisieren Pedelec-Fahrtraining – Hans-Peter Kaiser berichtet:

Dem Kreisseniorenrat Rems-Murr ist es dank einer großzügigen Spende der Kreissparkasse Waiblingen möglich, in 2024 wieder Pedelec-Fahrtrainings im Rems-Murr-Kreis kostenfrei stattfinden zu lassen. Der Seniorenrat Urbach hat am Freitag, den 24.05. die Reihe der Veranstaltungen eröffnet und den Kurs in Urbach organisiert.

Ein bisschen Lotterie war dabei, die Veranstaltung auf den Freitagnachmittag zu verlegen, in dem man die Regenlücke zwischen Dauerregen morgens und abends dafür nutzte. Die Vorsitzende des Kreisseniorenrates Frau Waltraud Bühl eröffnete die Veranstaltung und 10 Teilnehmerinnen und Teilnehmer kamen mit ihren teilweise nagelneuen Pedelec-Rädern und einem flauen Gefühl im Magen zum Parkplatz hinter der Auerbachhalle, um ihr Pedelec besser kennen und fahren zu lernen. Dazu braucht es auch einen erfahrenen Trainer, wie es Karl-Heinz Nagl vom Württembergischen Radsport Verband einer ist. Er fand die richtigen Worte um den Teilnehmerinnen und Teilnehmern zu Beginn Mut zu machen und sie zu motivieren. Zuerst wurden die Einstellungen an den Fahrrädern und die sichere Funktion der Bremsen überprüft und nachjustiert. Ein bisschen Fachsimpeln lockerte die Stimmung und die ersten Fahrübungen, wie sicheres Bremsen, Auf- und Absteigen und dem Fahren des Pedelecs wie mit einem Kinderroller weckte bei den Teilnehmenden so langsam das notwendige Fahrgefühl für ihr Fahrrad. Das gab ein besseres Gefühl für die anschließende Slalomstrecke, die alle mit Bravour geleistet haben.

Nun war die Gelegenheit, das Fahrgefühl weiter zu schulen und bei der Übung zum Linksabbiegen mit Schulterblick und Armzeichen bei anschließender Kurvenfahrt das Gelernte zu zeigen. Da musste neben den Teilnehmenden auch der Trainer staunen, wie gut das ging, so dass alle 10 Teilnehmenden im großen Rundkurs ständig in Bewegung waren.

Schließlich waren sich alle einig, dass dieser Nachmittag keine verschenkte Zeit war, vielmehr hatte man viel gelernt und fühlte sich deutlich besser mit seinem Pedelec unterwegs. Die Erkenntnis, dass alles immer eine Frage der Übung ist, ist nicht neu, aber es muss immer ein Anfang gemacht werden und das geht in der Gruppe mit Traineranleitung deutlich besser.

Zufrieden und ohne flaues Gefühl im Magen gingen die Teilnehmenden und der Veranstalter rechtzeitig vor dem nächsten Regenschauer in den wohlverdienten Feierabend.   


eingestellt am 24.05.2024

Erfolgreiches Rollator-Training in Urbach am 17. Mai 2024

Der Seniorenrat Urbach zusammen mit der Gemeinde Urbach haben das Training initiiert und unter fachlicher Leitung durchgeführt.

Dass ein solches Training sinnvoll ist, ist ohne Frage. Geübt wird nicht nur die richtige Handhabe beim Laufen mit dem Rollator, sondern es geht auch um die richtige technische Einstellung und Fahrtüchtigkeit des Rollators. Immerhin waren von 24 Rollatoren 22 mit Mängeln behaftet. Die Veranstaltung war gut besucht. Teilnehmer und Veranstalter waren insgesamt sehr zufrieden. „Es war ein gelungenes Teamworking von zehn ehrenamtlichen Seniorenratsmitgliedern, dem Unternehmen Omnibus Fischle, dem Orthopädiezentrum Krüger aus Schorndorf und dem Referat des Polizeipräsidiums Aaalen“, bringt  Koordinator Johannes Fuchs, ehemaliger Urbacher Bürgermeister und Ex-Landrat des Rems-Murr-Kreises es auf den Punkt. (Foto: günter auf Pixabay)


eingestellt am 25.04.2024 und ergänzt am 29.04.2024
(Fotos: DKL)

Regionaltagung des Landesseniorenkreises am 23. April 2024 in Waiblingen

Viele gute Informationen und Praxisbeiträge in Sachen Quartiersentwicklung, Fördermittel, Ehrenamt und alternative Wohnmodelle im Alter.  Bilder: links Landrat Dr. Sigel, rechts Prof. Dr. Eckart Hammer, Vorsitzender des LSR BW mit Waltraud Bühl vom KSR.

Ergänzend hierzu die Pressemitteilung des LSR – bitte clicken Sie auf den Button:


eingestellt am 22.04.2024

Pressemittelung KSR zum Gespräch mit Ricarda Lang, Mitglied des Deutschen Bundestages und Bundesvorsitzende von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN,
am 17. April 2024 in Weinstadt-Beutelsbach in den Räumlichkeiten des Pflegestifts Luitgardheim

(Fotos: Sabine Braun, DKL)

„In Würde altern“

Ein aufschlussreiches Gespräch am Vormittag in Weinstadt über die Bedürfnisse, Wünsche aber auch Ängste und Sorgen älterer Mitbürger.

Immer wieder trifft sich der Vorstand des Kreisseniorenrates Rems-Murr (KSR) mit politischen Größen, um den  konstruktiven Austausch zu pflegen.

Dieses Mal war Ricarda Lang zugegen und Gast im Pflegestift Luitgardheim in Weinstadt. Sie zeigte sich sehr interessiert mehr über die Arbeit und den Einsatz des KSR zu erfahren und bot Unterstützung an. Die Vorstandsvorsitzende des KSR, Waltraud Bühl,  sowie Hartmut Lehmann als stellvertretender Vorsitzender und Schriftführerin Diana Koch-Laquai haben gezielt wichtige Themen angesprochen.

Wir alle wissen, der Anteil älterer Mitbürger steigt. Die Baby-Boomer-Generation steht in den Startlöchern in das Rentner- und Pensionärsleben. Inwieweit ist diese Gruppe überhaupt auf den Ruhestand vorbereitet und machen nicht entsprechende Beratungsangebote im Vorfeld Sinn? Ist der Begriff Senior eigentlich noch passend, oder schwingen da gleich die Worte alt und gebrechlich mit? Weit gefehlt, so die einhellige Meinung der Anwesenden. Ältere Mitmenschen sind ein wichtiger Teil unserer Gesellschaft und leisten viel, sei es im Ehrenamt oder als Oma und Opa.

Auch die Frage „Wie möchte ich im Alter wohnen?“ war Thema an diesem Morgen. Sind die Wohnungen überhaupt altersgerecht? Sollte nicht grundsätzlich darüber nachgedacht werden, alle Wohnungen, die neu gebaut werden, altersgerecht bzw. behindertengerecht zu projektieren? Breite Flure und breitere Türen zum Beispiel. Schön wäre es auch, wenn der Wohnungstausch in Deutschland einfacher vonstattengehen könnte, sprich auch hier würde etwas weniger Bürokratie einen Mehrwert schaffen.

Armut und Einsamkeit sind die Themen, denen sich der KSR in diesem Jahr besonders verschrieben hat. Oft reicht die Rente nicht aus – der Zulauf bei den öffentlichen Tafeln nimmt zu. Hausmannskost sollte zu erschwinglichen Preisen angeboten werden. Schön wäre es,  wenn alle Supermärkte die Lebensmittel vom Vortag zu günstigen Preisen abgeben würden, was zum Teil bereits auch schon geschieht. Produkte mit abgelaufenen Haltbarkeitsdatum sollten nicht direkt im Abfall landen und wenn doch, dann sollte der Zugriff möglich sein. Wer sich etwas nimmt, ist kein Dieb – das gehört entkriminalisiert. Cem Özdemir hat hier übrigens bereits den Weg geebnet.

Gegen die Einsamkeit wird in den einzelnen Orts- und Stadtseniorenräten bereits viel getan. Gemeinsame Mittagstische, kostenlose Angebote für Treffen der unterschiedlichsten Art und die Einrichtung von Bürgermobilen, ebenfalls kostenlos oder gegen Spende,  für die Fahrt zum Arzt, zum Einkaufen oder zu einem der Treffen, erleichtern das Leben der älteren Menschen im Rems-Murr-Kreis. Leider ist das Thema Einsamkeit mittlerweile ein generationsübergreifendes Thema – Corona hat sicherlich einen Teil dazu beigetragen. Leider erreicht man mit den bestehenden Angeboten nicht jeden. Die Bereitschaft, aktiv am sozialen Leben teilzunehmen, ist und bleibt eigeninitiativ.  

Abschließend hat Hartmut Lehman, der neben seiner Tätigkeit beim KSR auch im Vorstand des Landesseniorenrates ist,  das Thema Digitale Teilhabe angesprochen. Studien zufolge haben rund 15 bis 20 % der älteren Mitbürger keine Chance online zu sein. Die Gründe dafür sind vielschichtig. Wie soll jemand, der eben nicht die Möglichkeit über Bekannte oder Verwandte hat, zum Beispiel ein Deutschlandticket erwerben, wenn es nur online möglich ist und eine pdf-Datei erstetllt, geschweige denn, ausgedruckt werden muss. Aus Sicht des KSR ein Unding. Hier sollte die Politik eingreifen und dringend Opportunitäten schaffen, die es jedem ermöglichen, teilzuhaben – niemand sollte ausgegrenzt werden.


eingestellt am 20.02.2024

Politischer Austausch in Rudersberg am 15. Februar 2024

Der Seniorenrat Rudersberg hatte zum politischen Nach-Aschermittwoch-Gespräch geladen und viele sind der Einladung in das Hotel & Restaurant Sonne gefolgt.

Bei einem guten Mittagessen hat man sich zusammengefunden. MDLs Petra Häffner von den Grünen, Jochen Haußmann von der FDP und Christian Gehring von der CDU waren geladen und standen bei der anschließenden Diskussionsrunde dem Teilnehmerkreis Rede und Antwort.

Besonderes Interesse galt dabei den Themen: Wie sicher ist die klinische Versorgung im Rems-Murr-Kreis? Antwort: sicher!; Wie sieht es mit dem Fachkräftemangel auf breiter Front und speziell im Bereich der Pflege aus? Antwort: schwierig, wird uns noch lange beschäftigen; Wie geht man mit dem Thema Ehrenamt um? Antwort: Ehrenamt ist was Gutes und in BW sind wir bundesweit vorbildlich, wie man allerdings den Nachwuchs für die Seniorenarbeit sicherstellen möchte, da blieb die Antwort offen.

Bild: DKL

Im Bild: vorne rechts Waltraud Bühl, daneben Diana Koch-Laquai (beide KSR), im Hintergrund links MDL Jochen Haußmann.

Ein herzliches Dankeschön an den Seniorenrat Rudersberg für die Einladung und speziell an Frau Hollo und Herrn Rubesch  für die perfekte Organisation.


eingestellt am 4.12.2023

Die letzte Reise – eine Veranstaltung vom 23. November 2023

Der Bestatter Robert Klein war auf Einladung des Stadtseniorenrates und des Treffpunkt Schmiden zu Gast im Dietrich-Bonhoeffer-Haus, um die Zuhörer über „die letzten Dinge“ im Leben eines Menschen zu informieren. Das Interesse war groß und die Veranstaltung war gut besucht. Ein kurzer Impuls-Vortrag zu Beginn, vorgetragen von der Tochter des
Bestatters, zeigte auf, dass Tod und Sterben in den Medien zwar allgegenwärtig sei, aber dass das
alltägliche Sterben der Menschen in unserer Gesellschaft selbst möglichst im Verborgenen stattfindet. Robert Klein erörterte ausführlich die verschiedenen Arten der Beisetzung, sei es nun ein Reihen- oder Wahlgrab, ein Baumgrab oder eine Beisetzung in einem Friedwald. Er informierte darüber, welche Urkunden vorgelegt werden müssen, um den Tod eines Menschen anzuzeigen. Klein sprach die die Vorteile der Bestattungsvorsorge an, die man zu Lebzeiten machen kann. Er ging auch detailliert auf die zahlreichen Fragen aus dem Publikum ein. Immer wieder interessierten die Zuhörer die Kosten der jeweiligen Bestattungsarten. Das konnte an diesem Abend nicht geklärt werden. Dafür bedarf es jeweils eines Beratungsgespräches vor Ort

Im Bild: die Vortragenden Robert Klein mit seiner Tochter (links)                                                    Foto: Morlok-Harrer


eingestellt am 17.11.2023 (Fotos: DKL)

Der Seniorenrat Rudersberg feiert sein 10jähriges Bestehen

…und hatte am 16.11.2023 zu einer Jubiläumsfeier nach Schlechtbach eingeladen! Bei Kaffee und Kuchen und einem bunten Rahmenprogramm war die Stimmung sehr gut und der Nachmittag gelungen. Das Bürgerhaus Schlechtbach war voll besetzt. Grußworte kamen von Herrn Eberhard Layer, BM Raimon Ahrends und Waltraud Bühl. Der Männerchor Spätlese sorgte für den musikalischen Rahmen, der Sketch des Theaterkarrens reizte ordentlich die Lachmuskeln. 


eingestellt am 01.11.2023 (Foto: Pscheidl)

Bericht von Dieter Seiter zum Seniorenausflug der Gemeinde Auenwald nach Schwetzingen

Am 26. September und 5. Oktober fanden die diesjährigen Seniorenausflüge der Gemeinde Auenwald statt. Ziel war Schwetzingen mit seinem Schloss und dessen Schlossgarten.

In allen Ortsteilen konnten die Ausflügler ab 11 Uhr zusteigen. Bei der ersten Gruppe , am 26. September, waren es 25 Senioren und am 5. Oktober waren es sogar 42. Im Bus traf kam man schnell mit alten Bekannten ins Gespräch und es wurden neue Bekanntschaften geknüpft. Die Fahrt verging wie im Fluge und gegen 13:30 kamen die Ausflugsgruppen am Schwetzinger Schloss an. Dort wartete schon das Schloss-Café auf seine Gäste. Im Preis von 12€ waren Kaffee, eine leckere Kuchenauswahl, und der Eintritt, mit Parkführung, enthalten. Gut gestärkt stand um 15Uhr die Parkführung an. Während die Gruppe vom 26.9. mit großer Hitze zu kämpfen hatte war es am 5. Oktober merklich abgekühlt aber ohne Regen. In kleineren Gruppen (um die 20 Personen) wurde dann durch den abwechslungsreichen Park geführt. Man erfuhr dass Kurfürst Carl Philipp 1731, als er sein Schloss in Mannheim bezog, in Schwetzingen eine Sommerresidenz mit Jagdschloss bauen ließ. Der Nachfolger von Carl Philipp ließ die Sommerresidenz im französischen Barockstil erweitern. Sein Hofgärtner hieß Johann Ludwig Petri der, ab 1753, die vom Schloss nach Westen verlaufende Hauptachse aufwendig mit Blumenrabatten, Wasserspielen und Heckenzonen schmückte. Innerhalb von 50 Jahren ließ Carl Theodor den Garten durch seinen Architekten Nicolas de Pigage mit zahlreichen Skulpturen und raffinierten Gartenarchitekturen wie der beeindruckenden Gartenmoschee ausstatten. Der in England auf Kosten des Kurfürsten ausgebildete Gartenkünstler Friedrich Ludwig von Sckell realisierte in Schwetzingen einen der ersten englischen Landschaftsgärten in Deutschland. Gartendirektor Johann Michael Zeyher trieb dann ab 1803 forstbotanische Forschungen. Im Garten selbst gestaltete Zeyher das rechteckige große Basin in einen Weiher mit natürlichen Uferlinien um.Seit dem 19. Jahrhundert hat sich der Garten dann kaum verändert.

Mit so viel neuen Information ging es dann so gegen 17Uhr auf die Rückreise. Im Lamm in Waldenweiler konnte man den Tag mit Essen, Trinken und anregenden Gesprächen ausklingen lassen

Alle lobten das gute Essen und Herr Braun vom Busunternehmen Strohmaier fuhr uns wieder durch die Ortsteile um die Ausflügler sicher, wie auf der gesamten Fahrt, nach Hause zu bringen. Herzlichen Dank Dafür. Dank auch an Frau Gudrun Hanel (vom Ortsseniorenrat) für die super Organisation. Dank auch an das Rathaus, im speziellen an Frau Christiane Müller, für die Mitorganisation.


eingestellt am 27.10.2023
(Fotos DKL)

Klausurtagung am 25. und 26. Oktober 2023 in Rothenburg o.d.T. im Hotel Rappen

Insgesamt 15 Teilnehmer, bestehend aus Orts- und Stadtseniorenräten und dem KSR-Vorstand sind in Klausur gegangen. Die gelungenen zwei Tage dienten vor allem der Vernetzung, neben den Vorträgen. Es gab viel Raum und genügend Zeit, sich in kleineren Gruppen oder im Dialog auszutauschen. Ein großes Kompliment und Dankeschön an dieser Stelle an alle Teilnehmer. Es war ein aktives Miteinander, es wurde heiß diskutiert und viele Wünsche sowie konstruktive Vorschläge wurden geäussert. Waltraud Bühl übernahm die Moderation. Zunächst berichteten die anwesenden Orts- und Stadtseniorenräte aus ihrem Umfeld. Dananch konnten die drei Vortragenden  mit ihren Präsentationen punkten:

1. Die Homepage (Diana Koch-Laquai) – kurze Vorstellung der Seite sowie ein Einblick, wie Artikel und Bilder im System über Ionos/Wordpress verarbeitet werden. Übergeordnete Fragen: passt alles so oder gibt es Verbesserungsvorschläge und wie kann man den Informationsfluss weiter anheizen? Fazit: die Seite ist übersichtlich und aktuell und kann im Großen und Ganzen so bleiben. Kleinigkeiten werden angepasst. Weiterhin Bildrechte beachten (es muss immer auch der Fotograf mit genannt werden), sowie Vorsicht bei einem Verweis auf einen Zeitungsartikel – vorher mit dem Verlag abklären. Die OSR/SSR wurden gebeten Inhalte einzuspielen. Stichpunkte reichen in der Regel – an die Adresse: schriftfuehrung@ksr-rems-murr.de

2. Aktuelles aus dem Landratsamt – Pflegestützpunkte in Aktion, gemeinsame Sorgestrukturen, Infos in Sachen Demenzerkrankungen (Melanie Schwarz) – das LRA übernimmt grundsätzlich eine beratende Funktion ein. Ein wichtiges Thema ist die Quartiersentwicklung, vor allem auch mit Blick auf Pflegebedürftigkeit und Vermeidung von Vereinsamung. Es geht auch um finanzielle Unterstützung und Förderung – hier ist die Politik gefragt. Statt Quartiersentwicklung macht es Sinn eher von einer Nahraum- oder Sozialraumgestaltung zu sprechen – gesellige Orte schaffen, für Teilhabe, für Mitbestimmung. Ganz wichtig auch das Thema Vernetzung mit den Kommunen – Gesellschafts- und Sorgestrukturen schaffen. Und nicht nur die Teilhabe ist von Bedeutung, auch die Teilgabe. Denn wer gibt und hilft, fühlt sich gut. Hinweis auch auf die Arbeit der Liga der freien Wohlfahrtspflege in BW und Verteilung der Flyer Pflegestützpunkte und Demenz „Was tun“. Die Teilnehmer waren angehalten kurz darüber zu berichten, was läuft gut in der eigenen Kommune in Sachen Senioren, wo hapert es und was bedarf es, damit es besser läuft? Die Ergebnisse wurden auf einem Flipchart festgehalten: es gibt genügend Angebote, die Senioren haben gute Gelegenheiten sich zu informieren. Aber auch wie integriere ich Senioren mit Migrationshintergrund, wie gewinne ich ältere Menschen für die Mitarbeit im SR? Die bestehenden Angebot insgesamt passen nicht zur Altergruppe 60 bis 70. Was braucht es? Kostenfreie Räume, Referenten, geschlechterspezifische Angebote, Ansprechpartner in den Kommunen. Fokusthemen: Pflege u. Digitalisierung, pflegende Angehörige, Kommunikation und Antworten auf die Frage, warum ist der Begriff Senior/Seniorin so negativ belegt. Sofort schwingt dabei die Hilfs- und Pflegebedürftigkeit mit, obgleich das in vielen Fällen gar nicht stimmt.

3. Digitale Teilhabe für Senior*innen (Hartmut Lehmann) – Hinweis noch einmal, dass sich die Senioren nicht vor der sich immer stärker werdenden Digitalisierung verschließen dürfen. Der Umgang mit dem Smartphone gehört heute dazu. Aber jeder sollte für sich selbst entscheiden, was wichtig ist – man muss nicht alles mitmachen. Die Seite www.starthilfe-app.de gibt wertvolle Tipps für Anwender von Smartphones und Tablets.

Verweis auf die SIM-Studie, hier der Link

https://www.mpfs.de/studien/sim-studie/2021/

Kurzer Exkurs auf das Programm Canvas, eine Online-Plattform zur Erstellung von Schriftstücken mit Zugriff auf diverse Bilder und Gestaltungsobjekte. Ebenfalls kurzer Exkurs auf die Bedeutung von Facebook, Instagram und Mastodon. Wer als Organisation auf Social Media aktiv ist, sollte mindestens jeden 2. Tag etwas Neues bringen – eine echte Herausforderung – ansonsten ist die Homepage eher das richtige Medium. Verteilung des Positionspapier Digitalisierung vom Landesseniorenrat.

Weitere Informationen unter: Senioren im Internet

https://netzwerk-sii-bw.de/

oder direkt bei Hartmut Lehmann, auch in Sachen Ausbildung zum Medienmentoren.


eingestellt am 09.10.2023 (Foto: Seniorenrat Fellbach)

Fellbacher Herbstumzug am Samstag, den 07.10.2023

Der Seniorenrat Fellbach war mit von der Partie. Frau Morlok-Harrer hat uns das schöne, fröhliche Bild, siehe Intro, zur Verfügung gestellt. Bei bestem Wetter hatten die Teilnehmer und Teilnehmerinnen bestimmt viel Spaß und Freude.


eingestellt am 23.09.2023 (Fotos: DKL/Lehmann)

Festakt zum 50-jährigen Jubiläum des Rems-Murr-Kreises mit
Winfried Kretschmann und Landrat Dr. Richard Sigel

Viele geladene Gäste sind am 22. September 2023 nach Leutenbach gekommen und es war ein gelungener Nachmittag im Freien sowie dann die abendliche Veranstaltung mit vielen Höhepunkten und kulinarischen Genüssen.

Neben den Festreden gab es viel Unterhaltsames und musikalische Einlagen. Die Sängerin Jenny Marsala führte musikalisch durch die letzten 5 Jahrzehnte, die Inklusionsband The Cool Chickpeas konnte ebenfalls begeistern und für das extra für das Jubiläum zusammengestellte Kreisorchester, bestehend aus Mitarbeitern aus dem öffentlichen Dienst, gab es sogar Standing Ovations. Die Sandkünstlerin Frauke Menger hat mit ihren sensationellen Entstehungsbilder zum Rems-Murr-Kreis ebenfalls alle erstaunen lassen. Die Moderatorin Petra Klein vom SWR führte durch das Programm und interviewte in kurzen Talkrunden einmal die Altlandräte Horst Lässing und Johannes Fuchs, in einer zweiten Runde die Wein-Insider Felix Ellwanger, Gert Aldinger und Birthe Meseke, derzeitige Württembergische Weinprinzessin. Eine dritte Runde dann mit der Schwäbischen Waldfee, mit Remsi und dem Limes Cicerone.

Der Vorstand vom KSR war ebenfalls mit von der Partie. Waltraud Bühl und Hartmut Lehmann auf dem ersten Bild oben im Hintergrund am linken Bildrand zu entdecken.


eingestellt am 19.09.2023 (Foto: DKL)

Veranstaltung in Weinstadt-Strümpfelbach zum Thema Sicherheit und richtige Reaktionen bei verstörenden Telefonanrufen

Ein gelungener Nachmittag am 19. September 2023 in Weinstadt- Strümpfelbach. Viele interessierte Besucher, interessante Vorträge, ganz viele Informationen und beste Unterhaltung vom Polizeiorchester. Vielen Dank hierfür. Und ein ganz besonderes Dankeschön an die Veranstalter, die Redner und die Organisatorin, Frau Waltraud Bühl.

Die Teilnehmer*innen sind jetzt hoffentlich gewappnet, wenn mal wieder ein obskurer Anruf kommt. Die besten Tipps des Tages: ein Familienkennwort festlegen, Fragen stellen und im Zweifel Auflegen und die Polizei unter 110 informieren. Es wurden eine Reihe von Infomaterialien zum Mitnehmen ausgelegt. Seien Sie vor- und umsichtig. Lieber einmal mehr nachgefragt, ob direkt bei der Polizei oder bei der Bank oder direkt in der Familie – es hilft in der Regel. Im Zweifel immer vorsichtig sein. Es ist Ihr Geld, um das es geht und die Maschen der Betrüger werden immer perfider.


eingestellt am 07.09.2023 (Fotos: OSS Auenwald)

Karl-Heinz Pscheidl, Ortsseniorenrat, informiert

Das Sommerferienprogramm des Turngaus Rems-Murr, die „Fünf Esslinger“

Im August fand wie immer, seit 6 Jahren , das Gymnastikprogramm die „ Fünf Esslinger „ statt.

Wegen der hohen Temperaturen verlegten die Teilnehmer die Aktivität an das Wassertretbecken in Auenwald – Unterbrüden. Da die Gymnastik im Sommerferienprogramm des Turngaus Rems-Murr aufgeführt ist, nahm an der Veranstaltung die Präsidentin des Turngaus Frau Gislind Gruber- Seibold sowie der Landtagsabgeordnete Gernot Gruber teil.

Die 17 Teilnehmenden wurden von der Trainierin Elke Haag, wie immer mit Übungen zur Balance, Beweglichkeit, Leistung und Kraft angeleitet.

Vorbedingungen gibt es keine, jeder ist willkommen, auch jüngere Personen können teilnehmen. Die Gruppe trifft sich regelmäßig jeden Montag vor der Auenwaldhalle um 17:00 Uhr.


eingestellt am 18.07.2023 (Fotos: Seniorenrat Rudersberg)

Besuch des Europaparlaments in Straßburg

Jügen Rubesch, stellv. Sprecher Seniorenrat der Gemeinde Rudersberg informiert:

Am 13. Juli 2023 machten sich 55 Seniorinnen und Senioren auf nach Straßburg. Pünktlich um 7.30 Uhr (danke an alle Teilnehmer) startete der Bus vom Parkplatz an der Gemeindehalle in Rudersberg. Unser cleverer Busfahrer hatte sich im Vorfeld bereits mit der Verkehrssituation auseinander gesetzt, so dass wir allen Staus aus dem Wege gingen und sehr zeitig in Straßburg am Europaparlament ankamen. 

Ein Mitarbeiter des Abgeordneten Herrn Andreas Glück, nahm uns in Empfang und führte uns nach der erforderlichen Sicherheitskontrolle, durch das Parlamentsgebäude. Wir erfuhren einiges über das Gebäude und seine Entstehung, sowie viel Interessantes über die Arbeit der Abgeordneten. Auch konnten wir einer Plenarsitzung beiwohnen und erlebten hier einen Abstimmungsmarathon im Eiltempo.

Danach wurden wir von Herrn Glück über seinen Werdegang und seine Arbeit im Parlament auf sehr verständliche und launige Weise informiert. Jetzt hatten wir Gelegenheit ihm einige Fragen zu stellen. Dies und die Antworten nahmen wohl mehr Zeit in Anspruch als geplant. Es folgte auch noch ein kleines Photoshooting (Gruppenfoto).  Dies alles führte leider dazu, dass die im Anschluß vorgesehene Kaffeepause ausfiel. Das reservierte Bistro hatte jetzt MITTAGSPAUSE. Mit Applaus und einem herzlichen Dankeschön, verabschiedeten wir uns von Herrn Glück und seinen Mitarbeitern.

Nach kurzer Überlegung haben wir sehr flexibel reagiert und die für später auf dem Heimweg geplante Vesperpause, vorgezogen. Dafür begaben wir uns zu unserem Bus, luden den Tisch aus und ließen uns die mitgebrachten Brötchen, div. Dauerwürstchen und Käse sowie Gürkchen und Tomaten schmecken. Auch fehlte es nicht an verschiedenem Obst und Süßem.

Jetzt mussten wir uns aber mit dem Bus auf den Weg zum Schiffsanleger machen um die Schifffahrt auf der Ill genießen zu können. Wegen Umleitungen und div. Baustellen brauchten wir hierfür aber länger als gedacht und mussten deshalb die Beine in die Hand nehmen um das Schiff zu erreichen. Dies gelang dann schließlich auch deshalb, weil der Kapitän des Schiffes auf Bitten mit der Abfahrt wartete, bis alle unserer Teilnehmer an Board waren. So hatten wir eine tolle Stadtführung mit Erklärungen.

Nach dem Verlassen des Schiffes machten wir uns, jetzt etwas gemütlicher, zu Fuß zurück auf den Weg zum Bus der uns dann sicher und wohlbehalten Nachhause brachte. Herzlichen Dank dem Busfahrer und den Organisatoren. Es war ein gelungener Ausflug.


eingestellt am 13.07.2023

Besuch in Berlin – der KSR und Stadt- und Ortseniorenräte waren mit von der Partie – eine Bildungsreise!

 Hier Eindrücke von der Fahrt:


eingestellt am 05.07.2023 (Fotos: DKL)

Der KSR beim Landes-Senioren-Tag in Mannheim inklusive Besuch der BUGA

Wohnen und Leben im Alter war das übergeordnete Thema mit vielen interessanten Vorträgen, u.a. von Frau Dr. Ute Leidig, Staatssekretärin im Ministerium für Soziales, Gesundheit und Integration Baden-Württemberg mit vielen Ideen zur Quartiersentwicklung und alternativen Lebensformen im Alter….

… von Prof. Dr. Hans-Werner Wahl, Seniorprofessor für Altersforschung an der Uni Heidelberg. Er  überzeugte mit einer Reihe von empirischen Daten, was uns ältere Menschen bewegt, wie wichtig uns das eigene Zuhause ist und wie sehr es doch der zeitigen Bereitschaft zur Veränderung bedarf, um selbstbestimmt, den 4. Lebensabschnitt (ab 80 Jahre), in Angriff zu nehmen.

Grußworte kamen von Prof. Dr. Eckart Hammer, Vorsitzender des LSR BW und Dr. Peter Kurz, Oberbürgermeister der Stadt Mannheim.

…Und dann gab es noch die kleinere Version von Prof. Hammer, Herrn Hämmerle, Bernd Kohlhepp in seiner Paraderolle – einfach köstlich, seine Wortspielereien und sein Humor – gerne mehr davon!  

Abschließend der Vortrag von Monika Schneider, Vorsitzende der BAG Wohnungsanpassung und Geschäftsführerin der Agentur für Wohnkonzepte.

Ein gelungener Vormittag, leider ein etwas unorganisiertes Mittagessen mit langen Schlangen vor den Ausgabeterminals. Dafür war der Besuch der BUGA an sich ein Augenschmaus, inklusive Gondelfahrt – herrlich, sowohl der Spinelli- als auch der Luisenpark mit vielen Gelegenheiten zum Ausruhen und Entspannen. Hier noch ein paar Impressionen vom Tag:


eingestellt am 03.07.2023 (Foto: KSR)

Liberaler Seniorentag am 01.07.2023 im Landtag in Stuttgart

Vertreter und Vertreterinnen der Seniorenräte aus Fellbach, Waiblingen, Weinstadt, Urbach und  Rudersberg waren am Samstag nach Stuttgart gekommen und haben einen interessanten Vormittag mit anschließender Verköstigung verbracht.

Der Vortrag von Herrn Prof. Dr. Michael Doh (Katholische Hochschule Freiburg und zuständig für Digitale Transformation im Sozial- und Gesundheitswesen) wurde mit großem Interesse aufgenommen.  Zum Thema Digitale Teilhabe wurden weitere Projekte vorgestellt. Aus der Versammlung kam auch der Wunsch an diesen Projekten weiterhin nach ehrenamtlichen Personen zu suchen, die sich offen für weitere Schulungen zeigen, um entsprechend ihr Wissen an die älteren Mitmenschen in unserer Gemeinschaft zu vermitteln.


eingestellt am 24.05.2023 (Foto: DKL)

1. Pflegegipfel Rems-Murr

Die Altenpflege leidet Not – gemeinsam die Herausforderungen annehmen: so das Motto des 1. Pflegegipfels in Backnang am 24. Mai 2023. Prominent besetzt und ein voller Erfolg in Sachen Impulse setzen, Aufmerksamkeit wecken und vor allem Lösungsansätze andenken. Ein buntes Programm, und ganz wichtig, auch mit Berichten aus der Praxis. 

im Bild das Team vom KSR mit Frau Waltraud Bühl in der Mitte vorne und rechts dahinter Thomas Herrmann, unser Berater beim  LRA

Hauptthemen waren die Altenpflege in Baden-Württemberg, eine sich verändernde, älter werdende Gesellschaft mit entsprechenden, neuen Herausforderungen, das Thema Demenz und die häusliche Pflege sowie die Aufgaben der Kommunen. Wer kann was leisten und wie kann man die so dringend benötigten Pflegekräfte für einen Beruf im Pflegebereich begeistern. Vergütung ist es nicht alleine – Wertschätzung ist vor allem gefragt und die Anerkennung in der Gesellschaft.

Der Strauß an Aufgaben und Herausforderungen ist gewaltig. Dazu zählen die Vernetzung und die Digitalisierung, genauso wie die Bereitschaft aktiv zu werden. Der Gipfel war wichtig und hat möglicherweise den Teilnehmern Mut gemacht, eigeninitiativ einen Beitrag zu leisten. Ein herzliches Dankeschön an die Veranstalter, an die Vortragenden und an das Orga-Team für die überaus gelungene Veranstaltung.


eingestellt am 11.05.2023 (Foto: Domansky)

Seniorenfreundlicher Service: 31 Gastrobetriebe in Weinstadt zertifiziert Aktion des Stadtseniorenrats

31 Gaststätten haben sich dem Verfahren der Zertifikation gestellt und damit ihre Bereitschaft gezeigt, sich bestmöglich auf Senioren einzustellen. Und alle 31 gastronomischen Betriebe sind mit dem Zertifikat Seniorenfreundlicher Service ausgezeichnet worden. 18 von diesen Gaststätten und Restaurants verfügen zudem über einen barrierefreien Zugang. Die Auszeichnung, die mit einem Aufkleber sichtbar gemacht werden kann, hat eine Gültigkeit bis Dezember 2027.

Mehr Infos und die Namen der zertifizierten gastronomischen Betriebe finden Sie unter:


eingestellt am 11.05.2023 (Foto: Pscheidl)

Gesundheitstag in Althütte

Am Samstag, den 22. April 2023 wurde zum ersten Mal in der Gemeinde Althütte ein Gesundheitstag durchgeführt.

Dieser war ein voller Erfolg! Sowohl für die Ausstellerinnen und Aussteller, als auch die zahlreichen Besucherinnen und Besucher.

Auf den Weg gebracht wurde der Tag durch den Hausarzt Dr. Benjamin Tscheuschner und den Bürgermeister Reinhold Sczuka.

Das Ziel wurde erreicht:

ein Überblick, welche Möglichkeiten und Dienstleister es vor Ort gibt und die entsprechende Vernetzung.

Angeboten wurden auch während des gesamten Tages Vorträge und Workshops, die alle sehr gut besucht waren und auf breites Interesse gestoßen sind. Am Stand der Gemeinde war auch der Kreisseniorenrat und der Ortsseniorenrat Althütte vertreten, die mit aktuellen Informationen die Besucher versorgen konnten.

Frau Waltraud Bühl vom KSR stand war ebenfalls anwesend und stand für Fragen zur Verfügung.


eingestellt am 02.05.2023 (Foto: DKL)

Regionaltagung Nordwürttemberg in Ellwangen am 02. Mai 2023 – organisiert vom LSR BW

Der KSR war vor Ort und hat einen sehr interessanten Tag in Ellwangen erlebt. Durch den Tag führte Herr Bernd Ebert vom LSR BW. Grußworte kamen von Julia Urtel, Leiterin des Dezernats für Arbeit, Jugend, Soziales und Gesundheit vom Landkreis Ostalb, ebenso von Ellwanger OB Michael Dambacher und von Herrn Hermann Betz vom SR Ellwangen. Organisiert wurde alles von den Damen Anja Schwarz, Sophie Beutel und Bettina Bässler – ein herzliches Dankeschön an dieser Stelle.

Übergeordnete Themen waren „gezielte Öffentlichkeitsarbeit“ und „Ehrenamt“ – entsprechende Workshops wurden angeboten. Im Bild unten Frau Sophie Beutel vom LSR BW zuständig für PR und Social Media. Sie leitete souverän durch den Workshop Öffentlichkeitsarbeit, Frau Anja Schwarz ebenso engagiert durch den Workshop Ehrenamt und Anerkennung.

OB Dambacher verweist in seinem Grußwort auf die in 2026 stattfindende Landesgartenschau in Ellwangen und freut sich auf viele Besucher.

Der Tag stand auch unter dem Motto „Informieren, Vernetzen und Vertreten“  – 49 Jahre Arbeit in und mit Seniorenräten – 2024 dann die Jubiläumsfeier.

Angesprochen wurde ebenfalls die Bedeutung der Infodatenbank www.infodb.lsr.de. Hier sind eine Vielzahl von Informationen hinterlegt. Wer an Social Media denkt, sollte wenn möglich 1 bis 2x die Woche etwas posten. Homepages sollten immer aktuell gehalten werden.

Wichtig ist es auch für die Seniorenräte Leitbilder zu definieren und eine Definition wer steht für was. Es herrscht doch Unklarheit darüber, wie die Aufgabenverteilung zwischen LSR, KSR und  OSR/SSR aussieht. Ebenso von Bedeutung neue Mitglieder für die Arbeit im SR zu gewinnen – ist derzeit besonders schwierig – um so wichtiger die Präsenz auf allen Kanälen.

Und hier noch ein Tipp von Sophie Beutel, sich doch einmal mit Canva zu beschäftigen: ein für öffentliche Einrichtungen und Vereine kostenloses webbasiertes Programm/Graphikdesign-Plattform zur Erstellung und Gestaltung von Werbemitteln, wie z.B. Flyer – einfach mal ausprobieren (www.canva.com).

Weitere Informationen zum Regionaltag werden in ca. 2 Wochen vorliegen und auch hier zur Verfügung gestellt.

Sophie Beutel leitet den Workshop „Tue Gutes und sprich darüber – Öffentlichkeitsarbeit“

eingestellt  am 28.04.2023 (Foto: Oliver Kern)

Seniorenforum beim VVS am 27. April 2023 in Stuttgart

Der VVS hatte zum Gespräch eingeladen. In diesem Rahmen konnten Vertreter und Vertreterinnen verschiedener Seniorenräte aus der Region gezielt Themen diskutieren und Vorschläge für Verbesserungen, bzw. Wünsche vortragen.

Die Begrüßung seitens VVS erfolgte durch den Geschäftsführer Herrn Horst Stammler, der sich bereits auf seinen eigenen Ruhestand freut und so seine Aussage, bald die Seite wechselt. Durch den Vormittag führten Herr Oliver Kern, zuständig für Marketing,  Herr Max Kobald, der sich um die digitalen Themen im Unternehmen kümmert und Michael Terbeck, ebenfalls zuständig für Marketing, hier  insbesondere das Deutschland-Ticket und das Jugend-Ticket. Online zugeschaltet war noch Herr Lars Milde, Fachmann für die Tarife.

Themen waren natürlich die anstehenden Streckensperrungen. Ab dem 12. Mai abends ist die Rems-Murr-Strecke von Waiblingen bis Bad Cannstatt gesperrt. Es stehen dann 80 Busse für den Schienenersatzverkehr zur Verfügung und es konnten 200 Fahrer rekrutiert werden. Es sind drei Linien eingeplant mit unterschiedlichen Routen, eine davon als Express.

Das D-Ticket (49 EUR) ist etwas günstiger als das Seniorenticket, ist als Abo zu erwerben, kann aber monatlich gekündigt werden. Es sind alle Züge eingeschlossen (RB/RE/IRE/MEX), außer ICEs und ICs. Die Gäubahn nach Singen kann aber ebenfalls genutzt werden.

Der VVS bietet Freifahrttage in der Zone 1 in Stuttgart an folgenden Tagen in diesem Jahr an: 24. Juni, 17. September,  4.  November.

Die Fragen oder Anregungen der Gäste betrafen vor allem die Themen Fahrradmitnahme, Gruppenreisen – größere Gruppen am besten vorher anmelden, Vereinheitlichungen der Automatensysteme. Ein weiteres Thema war die zunehmende Bedeutung  von Apps – der Automat wird irgendwann Geschichte sein. Bereits 30% der Ticketkäufe werden heute bereits online getätigt. Tendenz steigend.


eingestellt am 31.03.2023 (Foto: DKL)

Schorndorf

Staatssekretärin Dr. Ute Leibig, MdL zu Besuch in der Manufaktur

Zuständig für Soziales, Gesundheit und Integration stand Frau Dr. Leibig Rede und Antwort. Leider war die Veranstaltung schwach besucht, hatte aber so den Vorteil, dass in kleiner Runde intensiv diskutiert werden konnte. Petra Häffner, MdL  begrüßte die Gäste und leitete auf den Vortrag von Frau Dr. Leibig über. Hier erfuhren die Gäste viel über die im Kooperationsvertrag auf den Weg gebrachten und bereits umgesetzten Maßnahmen. Es gibt viel zu tun, so der Tenor, vor allem im Bereich der Gesundheitsversorgung – die aktuelle Situation in den Kliniken, fehlendes Personal,  Ärzteversorgung in der Stadt und auf dem Land, nur um einige Beispiele zu nennen.

Auch die Veränderungen in der Gesellschaft durch Zuwanderung und damit verbunden die Integration, aber auch der Lebensstil in Sachen „Work Life Balance“, sprich dem  gestiegenen Wunsch nach mehr Freizeit durch Teilzeitarbeit, hinterlassen ihre Spuren. Gesellschaftsstrukturen verändern sich, das muss man erkennen und entsprechende Maßnahmen auf den Weg bringen. 

Waltraud Bühl und Diana Koch-Laquai vom KSR waren als Gäste vor Ort.

im Bild Petra Häffner und Dr. Ute Leibig (rechts)

eingestellt am  03.03.2023 (Foto: Die Grünen Waiblingen)

Im Gespräch mit Frau Swantje Sperling MDL von den Grünen,

der KSR ist der Einladung am 03. März 2023 gerne gefolgt.

im Bild v.l.: Diana Koch-Laquai und Hartmut Lehmann (beide Vorstand KSR), Swantje Sperling MdL

Man konnte sich ausgiebig über Themen austauschen, die für unsere Senioren und Seniorinnen von großer Bedeutung sind. Die politische Unterstützung ist dabei immens wichtig. Mit großem Interesse hat Frau Sperling einzelne Punkte für sich mit auf ihre Agenda genommen. Wichtig ist es  zu sensibilisieren und Lösungsansätze zu kreieren, sei es im Bereich der Digitalen Teilhabe – so untertützt Frau Sperling unsere Bitte, alle Pflegeeinrichtungen mit WLAN auszustatten – oder im Bereich von seniorengerechten Quartiersentwicklungen. Wir konnten die Wichtigkeit von Bürgerbussen und Schwätzbänkle verdeutlichen und vieles mehr.

Interessant, dass es eine Arbeitsgruppe innerhalb der Grünen gibt, die sich ausschließlich um die Belange älterer Menschen kümmert: GA Grüne Alte. Dort steht man ein 

1. für ein eigenverantwortliches Leben in jedem Alter
2. für eine lebenswerte Zukunft für Jung und Alt
3. für bürgerschaftliches Engagement
4. gegen Altersdiskriminierung

Wer mehr darüber erfahren möchte, kann sich auf der Homepage entsprechend informieren:

http://www.gruenealte.de


eingestellt am 18.02.2023

Hochkarätig besetztes Mittagessen mit drei Landtagsabgeordneten in Rudersberg am 16. Februar 2023

Was treibt uns Senioren um? Der Rudersberger Seniorenrat hatte in die Gaststätte des Schlechtbacher Hotels Sonne zum Mittagessen eingeladen. Das Publikumsinteresse war groß – mehr als 80 Anmeldungen gab es. Hier konnte diskutiert werden, gemeinsam mit Petra Häffner von den Grünen (im Bild), Christian Gehring von der CDU, Jochen Haußmann von der FDP. 

Die wichtigsten Themen waren dabei das Bahnchaos in der Region. Wie sieht es mit unserer Infrastruktur insgesamt aus?  Ebenfalls angesprochen wurden die Probleme bei der Erfassung der Grundsteuer und die Bürokratie im Allgemeinen im Land. Der Glasfaserausbau: warum dauert alles so lange? Wie sieht es mit der Krankenhausversorgung aus? Sind die Klinikstandorte im Kreis sicher? Sollten pflegende Angehörige mehr Unterstützung erfahren ? Wie geht das mit den Flüchtlingsströmen weiter?

Es gab eine Reihe von Antworten auf die Fragen, aber viel wichtiger ist die Tatsache, das Senioren und ihre Bedürfnisse und Wünsche mehr und mehr in unserer Gesellschaft gehört und wahrgenommen werden. Ein fast ganzseitiger Artikel in den Schorndorfer Nachrichten unterstreicht dies.

Frau Heidi Hollo vom Seniorenrat Rudersberg hat angekündigt, dass das hier erfolgreich erprobte Gesprächsformat auf jeden Fall wiederholt werden soll.


eingestellt am 29.01.2023 (Fotos: Seniorenforum Schorndorf)
ein Bericht von Dr. Heinz-Jürgen Kopmann, stellvertretender Vorsitzender des Seniorenforums Schorndorf

Seniorenfreundlicher Service 2023 – 2026

Mit einem außergewöhnlich guten Ergebnis haben sich 69 Unternehmen vom Seniorenforum Schorndorf und den Kooperationspartnern BdS und Schorndorf Centro für ihren seniorenfreundlichen Service zertifizieren lassen. In einer feierlichen Abschlussveranstaltung Ende Januar 2023 bedankte sich der stellvertretende Vorsitzende Dr. Heinz-Jürgen Kopmann bei allen Beteiligten für ihre Bereitschaft, sich für eine stetige Verbesserung des seniorenfreundlichen Service einzusetzen. Das verliehene Qualitätssiegel gilt vier Jahre lang und bestätigt den Unternehmen ein ausgeprägtes Bewusstsein für die Lebenssituation und die Belange der Seniorinnen und Senioren sowie der Menschen mit Behinderung. Die seniorenfreundlichen Unternehmen sind am Qualitätssiegel auf einer Urkunde und auf einem Aufkleber im Eingangsbereich zu erkennen. Ferner informiert ein Flyer über die Namen der zertifizierten Unternehmen.

Die Auszeichnung signalisiert den älteren Menschen, dass sie in dem Unternehmen wertgeschätzt sind und dass hier seniorenfreundlich gedacht und gehandelt wird. Obwohl die Anforderungen in einem sehr hohen Maße erfüllt wurden, gab Dr. Kopmann noch gezielte Hinweise zur weiteren Optimierung. Insbesondere wies er darauf hin, welch überragende Bedeutung die pure Menschlichkeit und Wertschätzung im Kontakt mit Kunden, Patienten oder Mandanten haben. Die Fokussierung auf die Themen Empathie, Mitgefühl und Achtsamkeit sei im besten Sinne „seniorenfreundlicher Service“.

Dem Seniorenforum ist es zudem immer wichtiger, dass in den Unternehmen ein einfühlsamer und souveräner Umgang mit dementen Personen geschult wird; denn infolge des demografischen Wandels werden die Kontakte mit diesen Menschen immer häufiger. Deshalb war Dr. med. Mathias Hahn, der erfahrene Leiter der geriatrischen Abteilung im Rems-Murr-Klinikum Schorndorf, eingeladen, im zweiten Teil der Abschluss-Veranstaltung wertvolle Tipps zu geben.

im Bild Dr. Heinz-Jürgen Kopmann und Michaela Salenbauch

… und hier der Vortrag von Gastredner Dr. med. Mathias Hahn: „Demenz ist mehr als nur Vergessen…“    „Wie kann ein souveräner Umgang mit den Erkrankten gelingen?“

Am Beginn des lebendigen und praxisnahen Vortrags stand die ernüchternde Botschaft, dass das Schicksal einer Demenz- Erkrankung jeden treffen kann; und bei zunehmendem Alter mit immer größerer Wahrscheinlichkeit. Da die Ursache bisher nicht geklärt sei, stünde bisher noch keine erfolgversprechende Therapie zur Verfügung. Als aussichtsreichste Prophylaxe-Maßnahme gilt derzeit die regelmäßige und ausdauernde Bewegung.

Da die ständig fortschreitende, auch die Persönlichkeit verändernde, Erkrankung nicht nur die Patienten, sondern auch deren Angehörige stark belastet, sind Tipps von erfahrenen Ratgebern äußerst wertvoll. Dr. med. Mathias Hahn wies darauf hin, dass das Verhalten des Umfelds an die jeweilige Erkrankungsphase angepasst werden sollte:

  • Von Anfang an mit Verständnis reagieren: keine Vorwürfe, keine Belehrungen (schon gar nicht mit Logik) und kein Stress.
  • Aggressives Verhalten tolerieren und mit beruhigenden Gesten abpuffern. · Das Auslösen von negativen Gefühlen unbedingt vermeiden.
  • Den Patienten respektvoll, authentisch und wertschätzend begegnen; sowohl im Tonfall als auch in Mimik und Gestik.
  • Bei Gesprächen ist unbedingt auf Augenkontakt zu achten.
  • Da die dementen Menschen zunehmend gedanklich in der Vergangenheit leben, ist das Anschauen alter Bildbände oder Fotos sehr hilfreich.
  • Bei unüblichen Aufträgen (z.B. im Einzelhandel oder bei Handwerkern) ist eine Rücksprache mit Angehörigen dringend anzuraten (incl. Gesprächsprotokoll).
  • Grundsätzlich ist eine Isolation der Patienten zu vermeiden; denn jeder Mensch hat von Geburt an eine Würde, die unbedingt geachtet werden muss.

Hilfesuchende dürfen sich jederzeit an das hiesige Demenznetzwerk wenden: www.schorndorf.de/demenznetzwerk. Dort gibt es auch einen sehr informativen Flyer über „Wissenswertes und Empfehlungen für den Umgang mit Demenzkranken“.